Lohnkonto

Nach § 41 Absatz 1 EStG, § 4 LStDV sind Arbeitgeber dazu verpflichtet ein Lohnkonto für jeden Arbeitnehmer und jedes Kalenderjahr zu führen. Das Lohnkonto dient der erleichterten Ermittlung, im Falle einer Nachprüfung des Lohnsteuerabzuges, durch das zuständige Finanzamt. Die Nachprüfung wird immer am Ort der Betriebsstätte durchgeführt. Die Form des Lohnkontos ist nicht vorgeschrieben. Die Daten, die das Lohnkonto aus steuerlicher Sicht beinhalten muss sind:

 

  • allgemeine Angaben zum Arbeitnehmer
  • die bezahlten Bezüge
  • steuerfreie Bezüge

 

Darüber hinaus wird das Lohnkonto auch im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Betriebsprüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung Bund (Sozialversicherungsprüfung) gesichtet. So finden sich hier beispielsweise Angaben zu den beitragspflichtigen Arbeitsentgelten je Sozialversicherungszweig, den daraus resultierenden Beiträgen des Arbeitgebers und Arbeitnehmers sowie zahlreiche weitere Informationen, die der Betriebsprüfer im Lohnkonto übersichtlich vorfindet.

 

Das Lohnkonto muss zum Ende des Kalenderjahres aufgerechnet werden. Die Aufbewahrungspflicht kann mittels Datenträger für sechs Jahre erfüllt werden.

 

Wenn Sie die Lohnabrechnung mit dem Lohnprogramm erstellen, wird das Lohnkonto automatisch angelegt. Im Lohnprogramm von DATALINE unter Abrechnungen-Abschluss finden Sie die Lohnkonten Ihrer Arbeitnehmer, die monatlich mitgeführt und aktualisiert werden.

Weitere Artikel zum Thema „Steuerrechtliches

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
OK