Krankenversicherung – Bedeutung und Funktion in der Lohnabrechnung

Der Beitrag zur Krankenversicherung für gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer wird in der Lohnabrechnung des Arbeitnehmers berechnet und vom Arbeitgeber als Beitragsschuldner direkt an die Krankenkasse abgeführt.

 

Bei gesetzlich Versicherten liegt der allgemeine Beitragssatz eines vollbeschäftigten Arbeitnehmers seit 2015 bei 14,6 Prozent. Dieser Satz wird paritätisch (hälftig) von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Daneben existiert noch ein Zusatzbeitrag, den die Krankenkassen erheben können, wenn sie mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen.

 

Auch der Zusatzbeitrag, dessen Höhe von den Krankenkassen selbst festgelegt werden kann, ist seit dem ersten Januar 2019 auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen verteilt.

 

Bei privat krankenversicherten Arbeitnehmern, muss der Arbeitgeber regelmäßig einen Arbeitgeberzuschuss zahlen. Dieser kann bis zu 50 Prozent des Gesamtbeitrags betragen.

 

Lohnabrechnungsprogramme zur Krankenversicherung

Mit einem Lohnabrechnungsprogramm wird die monatliche Erstellung der Lohnabrechnung erleichtert. Regelmäßige Updates stellen sicher, dass das Programm auf Basis der aktuellen Gesetzesvorgaben die Gehaltsabrechnungen erstellt und die Sozialabgaben sowie Steuern aufführt.

 

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