Die Pflegeversicherung: Ihre Bedeutung und Funktion in der Lohnabrechnung

Seit 1995 ist die Pflegeversicherung eine Säule der Sozialversicherung. Bei der Pflegeversicherung handelt es sich um eine Pflichtversicherung, die das Risiko der Pflegebedürftigkeit absichert. Versicherungspflichtig ist grundsätzlich jede Person. Die Berechnung und Abführung der Beiträge zur Pflegeversicherung obliegt dem Arbeitgeber. Alle Arbeitnehmer, die gesetzlich krankenversichert sind, sind auch in der Pflegeversicherung pflichtversichert. Privat Krankenversicherte sind ebenfalls pflichtversichert, allerdings in einer privaten Pflegeversicherung. Die Zahlungen (Beiträge) zur Pflegeversicherung werden bei Arbeitnehmern in der Lohnabrechnung aufgelistet.

 

Grundsätzlich wird die gesetzliche Pflegeversicherung paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen, lediglich in Sachsen ist der Arbeitnehmeranteil höher als der des Arbeitgebers. Seit 2005 zahlen Kinderlose ab 23 Jahren außerdem einen Beitragszuschlag von 0,25 Prozent.

 

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt seit dem Jahr 2019 3,05 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt (Stand 2020) bei 4.687,50 Euro im Monat, beziehungsweise bei 56.250 Euro im Jahr.

 

Lohnabrechnung einfach mit Lohnprogramm erstellen

Mithilfe des Lohnprogramms werden die Sozialabgaben zur Pflegeversicherung im Rahmen der Lohnabrechnung automatisch berechnet und im Beitragsnachweis der jeweiligen Krankenkasse nachgewiesen. Dank des Aktualisierungsservice besteht bei einem Lohnprogramm von DATALINE jederzeit Rechtssicherheit, um beispielsweise Beitragssatzänderungen umgehend in der Lohnabrechnung berücksichtigen zu können

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