Kontoführungsgebühren

Kontoführungsgebühren können mit einem Pauschalbetrag von 16 Euro pro Jahr im Rahmen der Einkommenssteuererklärung seitens des Arbeitnehmers geltend gemacht werden. Sie werden von den Finanzämtern ohne Nachweis anerkannt. Auch wenn der Arbeitnehmer das Konto erst im Dezember eröffnet hat.

 

Selbstverständlich gilt diese Regelung nur, wenn für das Konto überhaupt Kontoführungsgebühren fällig sind. Bei einem kostenlosen Konto können keine pauschalen Kosten geltend gemacht werden.

 

Leisten Sie als Arbeitgeber für die Kontoführungsgebühren Ihrer Mitarbeiter eine Ausgleichszahlung, können die Gebühren dennoch vom Arbeitnehmer in der Steuererklärung angegeben werden. Die Zahlung der Kontoführungsgebühren an Ihre Arbeitnehmer ist im Rahmen der Lohnabrechnung natürlich steuerpflichtiger Arbeitslohn und dementsprechend auch beitragspflichtig zur Sozialversicherung.

 

Sofern die Kontoführungsgebühren in der Abrechnung besonders aufgeführt werden sollen, legen Sie eine entsprechende Lohnart für diese Kontoführungsgebühren in DATALINE Lohnabzug an.

Weitere Artikel zum Thema „Steuerrechtliches

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
OK