Lohnprogramm von DATALINE: Betriebliche Altersversorgung

Wenn Sie Ihrem Arbeitnehmer eine betriebliche Altersversorgung anbieten, dann wird diese im Lohnprogramm mit aufgeführt. Die betriebliche Altersversorgung ist eine Versorgungsleistung für den Arbeitnehmer. Die Finanzierung kann dabei zum einen durch den Arbeitnehmer selbst erfolgen, das bedeutet, ein Teil des Bruttogehalts wird in eine durch den Arbeitgeber abgeschlossene Rentenversicherung eingezahlt. Wird die Lohnabrechnung erstellt, dann wird dieser Betrag am Ende vom Nettolohn abgezogen. Eine weitere Möglichkeit ist die Finanzierung durch den Arbeitgeber. Beide Formen der betrieblichen Altersversorgung werden mit dem Kürzel bAV abgekürzt und sind in der Sozialversicherung zum großen Teil steuer- sowie beitragsfrei. Arbeitgeber können diesen Beitrag in der Regel als Betriebskosten absetzen.

Lohnsoftware: Betriebliche Altersversorgung abrechnen leicht gemacht

In der betrieblichen Altersversorgung gibt es fünf unterschiedliche Möglichkeiten, diese durchzuführen.

  1. Direktzusage: Hierbei sagt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zu, direkte Leistungen der bAV selbst zu übernehmen.
  2. Pensionsfonds: Das sind rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtungen, die ein Arbeitgeber zur Erbringung der bAV beauftragt.
  3. Direktversicherung: Der Arbeitgeber schließt eine Rentenversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers ab. Die erbrachten Leistungen erhalten der Arbeitnehmer bei Renteneintritt oder die Hinterbliebenen im Falle seines Todes.
  4. Pensionskasse: Dabei handelt es sich um eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung, die dem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf die betriebliche Altersversorgung gewährt.

 

Bildet ein Arbeitgeber für die Direktzusage Pensionsrückstellungen, die nicht aus dem Entgelt des Arbeitnehmers finanziert werden, erhält der Beschäftigte kein steuer- und beitragspflichtiges Entgelt.

Beiträge, die in einen Pensionsfonds, in eine Direktversicherung oder in eine Pensionskasse fließen, sind pro Jahr für bis zu vier Prozent der BBG-RV steuer- und beitragsfrei. Zusätzlich besteht die Möglichkeit bis zu 1.800 Euro jährlich steuerfrei aber sv-pflichtig einzuzahlen.

Änderungen zum 1.1.2018
Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz wurden die Steuerfreigrenzen zum 1.1.2018 von 4% auf 8% der BBG/RV angehoben. Gleichzeitig entfällt zu diesem Zeitpunkt die zusätzliche Freigrenze in Höhe von 1.800 Euro. Für die Sozialversicherung bleibt es hingegen bei dem Grenzbetrag in Höhe von 4% der BBG/RV.

Unverfallbarkeit
Verlässt ein Arbeitnehmer das Unternehmen, bevor der Versicherungsfall eintritt, bleiben die Ansprüche unter bestimmten Voraussetzungen bestehen. Die Zusage muss mindestens zum 1. Januar 2009 erfolgt sein und zum Zeitpunkt des Ausscheidens mindestens fünf Jahre bestanden haben. Darüber hinaus muss der Arbeitnehmer das 25. Lebensjahr vollendet haben. Wurde die Zusage vor dem 1. Januar 2009 getroffen, gelten der gleiche Zeitraum sowie die Vollendung des 30. Lebensjahrs.

Mit dem Lohnprogramm von DATALINE ist die Abrechnung aller Formen der betrieblichen Altersversorgung unkompliziert möglich.

 

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