Lohnsoftware zur Abrechnung des Arbeitgeberanteils für die Krankenversicherung

Der Arbeitgeberanteil für die Krankenversicherung wird in der Lohnsoftware mit aufgeführt. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, wann Sie einen Zuschuss zur Krankenversicherung zahlen und wann nicht. Den Zuschuss zahlen Sie sowohl für freiwillig als auch privat versicherte Mitarbeiter, allerdings nur solange Sie Ihren Beschäftigten ein Entgelt zahlen. Ist ein Arbeitnehmer länger krank und bezieht Krankengeld oder nimmt er einen unbezahlten Urlaub, dann müssen Sie keinen Zuschuss entrichten. Bei den Zuschüssen für die freiwillig gesetzliche Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung müssen einige Punkte beachtet werden, die wir im Folgenden aufführen.

 

Zuschuss zur Krankenversicherung im Lohnabrechnungsprogramm eintragen

Arbeitnehmer die freiwillig versichert sind, erhalten nur einen Zuschuss, wenn diese wegen einer Überschreitung der Versicherungspflichtgrenze krankenversicherungsfrei sind. Hauptberuflich Selbständige, Beamte, Soldaten oder Pensionäre mit Nebenverdienst erhalten aus diesem Grund keinen Zuschuss. Die Höhe des Beitragszuschusses ergibt sich aus dem Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung. Sie müssen jedoch nie mehr als den festgelegten Satz zur Beitragsbemessungsgrenze zahlen, somit beträgt der Höchstzuschuss 317,55 Euro monatlich im Jahr 2017. Das Lohnabrechnungsprogramm ermittelt den entsprechenden Betrag des Zuschusses anhand des maßgeblichen Prozentsatzes der Krankenversicherung und der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze.

 

Lohnsoftware von DATALINE: Abrechnung des Arbeitgeberanteils zur Krankenversicherung leicht gemacht

Auch für Arbeitnehmer, die wegen Überschreitens der Versicherungspflichtgrenze privat krankenversichert sind, zahlen Sie einen Arbeitgeberzuschuss. Mit der Lohnsoftware von DATALINE wird dieser Zuschuss automatisch ermittelt und entsprechend dokumentiert. Damit Sie einen Zuschuss zahlen können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

 

• Es muss Ihnen eine Bescheinigung des Versicherungsunternehmens vorliegen. In dieser muss die zuständige Aufsichtsbehörde bestätigt haben, dass die Versicherung nach den gesetzlichen Regelungen besteht. Die Bestätigung muss alle drei Jahre neu ausgestellt werden.
• Die privaten Leistungen müssen mit denen der gesetzlichen Krankenversicherung konform sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Mitarbeiter mit der Versicherung eine höhere Selbstbeteiligung oder Leistungszuschüsse bei bestimmten Krankheiten vertraglich vereinbart hat.
• Familienangehörige müssen ebenso mit diesen Leistungsansprüchen privat versichert sein.

 

Für Leistungen, die nicht denen der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen, zahlen Sie keinen Arbeitgeberanteil.

 

Bei privat versicherten Arbeitnehmern zahlen Sie als Arbeitgeberzuschuss grundsätzlich die Hälfte des tatsächlichen Beitrags zur privaten Krankenversicherung, maximal jedoch nur den Höchstzuschuss, den Sie einem freiwillig gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmer zahlen. Dieser Betrag wird ebenfalls entsprechend in der Akte des Arbeitnehmers im Lohnabrechnungsprogramm eingetragen und abgerechnet.

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