Geringverdiener

Geringverdiener im Sinne der Sozialversicherung sind Personen, die sich bereits vor dem Jahr 2020 in einer Berufsausbildung befinden und eine Ausbildungsvergütung von maximal 325 € erhalten. Die Beiträge zur Sozialversicherung zahlt hierbei der Arbeitgeber. Auszubildende sind unabhängig von ihrem Gehalt sozialversicherungspflichtig. Bei Überschreitung der Geringverdienergrenze teilen sich der Auszubildende und der Arbeitgeber die Kosten für die Sozialversicherung. Erhält ein Geringverdiener eine einmalige Zuwendung (Einmalzahlung) und wird dadurch die Geringverdienergrenze von 325 Euro überschritten, tragen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber die Beiträge für den übersteigenden Betrag jeweils zur Hälfte.

Geringverdiener: Unterschied zu geringfügig Beschäftigten

Abzugrenzen sind Geringverdiener von geringfügig Beschäftigten (Minijobber). Diese sind bis zu einer Grenze von 450 € sozialversicherungsfrei. Ausgenommen ist hierbei die Pflicht zur Rentenversicherung. Grundsätzlich ist es für den Arbeitnehmer auch möglich, sich hiervon befreien zu lassen.

Geringverdiener: Sozialversicherungsbeiträge mit einem Lohnprogramm berechnen

Eine Lohnabrechnung lässt sich auch für Geringverdiener mit einer Software von DATALINE schnell und fehlerfrei erstellen. Die Abgaben zur Sozialversicherung bei Geringverdienern werden mit unserem Lohnprogramm rechtssicher und zuverlässig erstellt.

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