Istentgelt bei (Saison-)KUG

Als Istentgelt wird der Bruttoverdienst für die tatsächliche Arbeitsleistung des gesamten Monats bezeichnet. Das Istentgelt wird oft im Zusammenhang mit dem Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-KUG) verwendet und stellt das Pendant zum Sollentgelt dar.

 

Es unterscheidet sich somit vom Nettoentgelt durch die Tatsache, dass keine sozialversicherungsrechtlichen und weiteren Abgaben abgezogen werden. Zudem ist das Istentgelt vom Bruttoverdienst zu unterscheiden, denn beim Istentgelt zählt die tatsächlich geleistete Arbeit.

 

Können im Rahmen der (saisonalen) Kurzarbeit nur die Hälfte der angesetzten Arbeitsstunden aufgrund von Ausfällen geleistet werden, halbiert sich auch das Arbeitsentgelt. Schließlich werden nur die tatsächlich gearbeiteten Arbeitsstunden vergütet. Bei einer angesetzten Arbeitszeit von 140 Stunden à 10 Euro pro Stunde würde das Sollentgelt 1.400 Euro betragen. Wird allerdings nur die Hälfte der Zeit gearbeitet, da die restlichen Arbeitsstunden beispielsweise witterungsbedingt ausgefallen sind, halbiert sich das Arbeitsentgelt und das tatsächliche Istentgelt beträgt 700 €.

 

Das Istentgelt ist also das tatsächlich erzielte beitragspflichtige Arbeitsentgelt (einschließlich von Mehrarbeitsentgelt). Sofern ein Nebeneinkommen vom Arbeitnehmer erzielt wird, ist dieses bei der Ermittlung des Istentgelts unter Umständen zu berücksichtigen.

 

Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt ist weder beim Soll- noch beim Istentgelt zu berücksichtigen.

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