Gleitzonenberechnung 2018 – Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile

Die Gleitzonenberechnung ist 2018 durch die Beitragssatzänderung der gesetzlichen Rentenversicherung angepasst worden. Für Arbeitnehmer, die ein regelmäßiges Entgelt zwischen 450,01 und 850 Euro beziehen, wird die Gleitzone angewendet. Diese werden auch als Midijobber bezeichnet. Während der Arbeitgeber bei dieser Gruppe die vollen Sozialversicherungsbeiträge abführen muss, werden die Arbeitnehmer ein wenig begünstigt.

 

Zunächst wird bei der Gleitzonenberechnung anhand eines Faktors „F“ eine reduzierte beitragspflichtige Einnahme ermittelt. Hierfür wird die sogenannte Gleitzonenformel verwendet.

 

Für die Gleitzonenberechnung hat sich dieser Wert 2018 im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht und liegt aktuell bei 0,7547. Der Faktor F dient der Bestimmung der reduzierten beitragspflichtigen Einnahme. Diese bildet die Grundlage für die Beitragsberechnung. Die vereinfachte Formel lautet für das Jahr 2018:

 

1,2759625 x Arbeitsentgelt – 234,568125

 

Daraus ergibt sich eine beitragspflichtige Einnahme von 658,61 Euro bei einem Bruttoentgelt von 700 Euro. Aus dieser beitragspflichtigen Einnahme werden nunmehr die Sozialversicherungsbeiträge ermittelt. Wichtig dabei ist, dass für die Arbeitgeberanteile die Beiträge aus dem tatsächlichen Entgelt (also 700 Euro) ermittelt werden. Die Arbeitnehmerbeiträge resultieren dann aus dem Gesamtbeitrag je Sozialversicherungszweig (berechnet aus dem reduzierten Entgelt) und den Arbeitgeberbeiträgen (berechnet aus dem tatsächlichen Entgelt).

 

Natürlich müssen Sie mit der Lohnsoftware von DATALINE diese komplizierte Berechnung nicht selbst durchführen. Vielmehr genügt es, ein Kennzeichen zu setzen und das Programm übernimmt die Gleitzonenberechnung für Sie.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
OK